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Raumplanung im Lichte des Klimawandels

Schmetterling, Den Haag, FensterfrontIn diesem Abschnitt der Webseite werden die Ergebnisse des ESPACE-Projekts vorgestellt, die zwischen September 2003 und Juni 2007 erarbeitet wurden.

„Raumplanung im Lichte des Klimawandels“ so lautet der Titel der abschließenden Projektstrategie aus TEIL I, die Einfluss auf die zugrundeliegende Philosophie und Praxis der Raumplanung nehmen will, indem sie Vorschläge zur Einbindung der Anpassungsthematik in die Raumplanung unterbreitet.

Diese Strategie umfasst insgesamt 14 Empfehlungen, zu denen die ESPACE-Partner mehrere Fallstudien, Instrumente sowie Beispielpläne und -strategien erarbeitet haben.

Acclimatise logoDie abschließende Strategie, die Leitfäden, Instrumente und Fallbeispiele entstanden in enger Zusammenarbeit mit Acclimatise.

 

Warum die Anpassung an den Klimawandel zum grundlegenden Ziel der Raumplanung werden muss

Wir wissen heute, dass der menschengemachte Klimawandel bereits seit Mitte des 20. Jahrhunderts fortschreitet und auf der ganzen Welt seine Spuren hinterlässt. IPCC - Klimawandel 2007.

Minderungsmaßnahmen zur Senkung der Treibhausgasemissionen sind ein unverzichtbares Mittel, um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels abzuwenden. Aber auch wenn es uns gelingt, die heutigen Emissionen zu reduzieren: Der Klimawandel wird sich in den nächsten Jahrezehnten weiter fortsetzen. Schuld daran sind die Emissionen, die wir dem Klimasystem in der Vergangenheit bereits zugemutet haben. Wir müssen noch heute damit beginnen, uns an den Wandel anzupassen, damit unsere Sozial–, Wirtschafts– und Ökosysteme auf die unvermeidbaren Auswirkungen vorbereitet sind. Nur so können wir alle Chancen auch wirklich nutzen.

Die Raumplanung hat die Aufgabe, die untereinander konkurrierenden Formen der Flächennutzung miteinander in Einklang zu bringen. Zwar lassen sich die genauen Auswirkungen des Klimawandels nicht vorhersagen, aber eines ist deutlich: Sie können derart einschneidend sein, dass wir unsere grundlegende Einstellung zur Verfügbarkeit und Nutzungsmöglichkeit von Flächen mittel- bis langfristig werden ändern müssen. Der Stern–Bericht über die wirtschaftlichen Aspekte des Klimawandels weist auf die wichtige Rolle der Raumplanung bei der Anpassung an den Klimawandel hin und mahnt dazu, diese Anpassung auf allen Ebenen in die raumbezogene Planung einzubeziehen. Angesichts des fortschreitenden Klimawandels und der dringend notwendigen Kursänderung in unserem Denken und Handeln ist es umso wichtiger, dass der Klimawandel bei sämtlichen professionellen Empfehlungen und politischen Entscheidungen Berücksichtigung findet.

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Was meinen wir mit Raumplanung?

Diese Strategie definiert den Begriff „Raumplanung“ wie folgt:

„Raumplanung ist ein Prozess, der auf Tatsachen basierendes Wissen zusammenträgt und auslegt, damit dieses Wissen in Aktivitäten einfließen kann, deren Ziel es ist, eine aus funktionaler, gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und ökologischer Sicht adäquate und nachhaltige räumliche Entwicklung sicherzustellen.“

Wir legen den Begriff der Raumplanung also großzügig aus und beziehen sämtliche Raumplaner und Organisationen ein, deren Aktivitäten Berührungspunkte mit der Raumplanung aufweisen, wie z.B. Einrichtungen, die sich mit den Themen Wasser, Gesundheit, Infrastruktur, Landwirtschaft und Revitalisierung befassen. Somit richtet sich diese Strategie mit ihrer Botschaft an alle Organisationen und Personen, die sich mit der Raumplanung befassen – einschließlich Politikern als letztendliche Entscheidungsträger in der politischen Entscheidungsfindung.

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Hauptanliegen des ESPACE–Projekts

Die ESAPCE-Projektpartner haben erkannt, wie wichtig die Raumplanung ist, wenn es darum geht, die Bevölkerung auf die Auswirkungen des Klimawandels vorzubereiten. Ein wichtiges Ziel des ESPACE-Projekts ist es daher, das Denken und Handeln in der Raumplanung zu verändern.

ESPACE hat sich dabei in erster Line mit den Auswirkungen des Klimawandels im Bereich des raumbezogenen Wassermanagements auseinandergesetzt. Hierzu gehören u.a.:

  • Hochwasserschutz an Küsten, Flussmündungen und Flüssen;
  • Wasserressourcen;
  • Wasserqualität.

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